Kampagnen
#WirWählenFair
Weltladen-Dachverband e.V.
2026 wird in 5 Bundesländern der Landtag neu gewählt: Am 8. März in Baden-Württemberg, am 22. März in Rheinland-Pfalz, am 6. September in Sachsen-Anhalt und am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Der Weltladen-Dachverband bietet – mit Blick auf die Umfragewerte und die Wahlerfolge der rechten Parteien – verschiedene Materialien an, mit denen ihr in euren Schaufenstern und in Social Media ein Statement für Demokratie, Respekt und Menschenrechte setzen könnt.
Mit der Botschaft #WirWählenFair setzen wir so gemeinsam ein Zeichen für Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit und rufen dazu auf, sich entschieden gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung zu stellen.
Macht mit und zeigt Haltung!
Bringt unsere Botschaft in euren Weltladen und hängt das Plakat im Schaufenster oder an anderen gut sichtbaren Stellen auf.
Sharepics für Instagram
Zeigt Haltung in den Sozialen Medien und postet die Sharepics in euren Kanälen. Wir haben alle SharePics im Weltladen
Wie umgehen mit (extrem) rechten Äußerungen und Anfeindungen?
Bundesweit haben sich viele Weltläden in den letzten Monaten lokalen und regionalen Bündnissen für Demokratie und Vielfalt angeschlossen. Leider gibt es bereits erste Erfahrungen von Weltläden, dass sie deswegen angefeindet und mit rechtspopulistischen Äußerungen konfrontiert werden.
Seid ihr bereits betroffen von rechtsextremen Anfeindungen oder rechtspopulistischen Äußerungen? Dann wendet euch an die Fair-Handels-Beratung in eurer Region oder an uns, damit wir euch unterstützen können.
Wir haben hier als Vorsorge und Stärkung für euch ein paar Tipps und Hilfen zusammengestellt, die wir fortlaufend ergänzen wollen:
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1
Im Alltag erleichtern Argumentationshilfen deine Gegenrede.
Es gibt im Internet bereits viele hilfreiche Leitfäden, die ihr kostenfrei herunterladen könnt. Überlegt euch jedoch in jeder Situation gut, ob ihr überhaupt eine Diskussion führen wollt. Manchmal ist es auch ausreichend, nur zu signalisieren, dass man nicht zustimmt (insbesondere an einem öffentlichen Ort) und dann jegliches weitere Gespräch zu unterbinden. In jedem Fall gilt: Selbstschutz geht vor. Wenn ihr euch in einer Situation nicht sicher fühlt, versucht sie schnellstmöglich zu verlassen oder euch Hilfe zu holen.
- Die Amadeu Antiono Stiftung bietet einen Guide für verschiedene Situationen an: Modsupport
- Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat verschiedene Gesprächsstrategien gegen Rechts zusammengestellt: Gesprächsstrategien gegen Rechts
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2
Schützt persönliche Daten.
Sofern es euch möglich ist, solltet ihr eure persönlichen Adresse und Telefonnummern nicht frei verfügbar machen.
Wenn ihr an einem Infostand oder ähnlichem Unterschriften sammeln wollt, lasst nie die Unterschriftenliste achtlos herumliegen. Behaltet die Unterschriftenliste immer im Auge oder haltet sie am besten in den Händen.
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3
Vernetzt euch...
... mit anderen lokalen Organisationen und Initiativen, die sich für unsere Demokratie einsetzen. Damit macht ihr deutlich, dass ihr nicht alleine seid.Und ihr könnt euch wichtige Unterstützung im Falle von Anfeindungen holen.
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4
Macht Anfeindungen öffentlich.
Sprecht mit Leuten darüber, tauscht euch aus und informiert die Medien. Macht deutlich, dass Anfeindungen nicht zur Normalität werden dürfen.
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5
Meldet sämtliche Angriffe der Polizei.
Erstattet bei der Polizei Strafanzeige. Dokumentiert alle Beweise. Auch ein Gedächtnisprotkoll hilft, sich auch später noch an Details zu erinnern. Lasst im Falle von Sachbeschädigungen alles so, wie ihr es aufgefunden habt, damit die Spurensicherung alle Beweise sichern kann.
Macht bei Anzeigenerstattung den Hinweis auf die potentiell politische Motivation der Tat und besteht darauf, dass das auch entsprechend vermerkt wird. Lasst euch die Anzeige bestätigen und die sogenannte Tagebuchnummer geben. Die braucht ihr letztendlich auch, wenn ihr Schäden an eure Versicherung meldet.